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Der Katharinenhof damals: Forsthaus, Ausflugslokal

Der Katharinenhof liegt am Waldrand vom Kottenforst zu Bad Godesberg in einem Landschaftsschutzgebiet. Um 1890/1900 als typisch rheinischer Fachwerkbau um eine Scheune von 1857 herum so konzipiert, dass ein Innenhof entsteht, den eine prachtvolle schattenspendende Kastanie krönt, ist der Katharinenhof sozusagen eines der Vermächtnisse des wohlhabdenden Textilfabrikanten Ludwig Maximilian Freiherr von Rigal-Grunland. Von ihm stammen auch die Rigal’sche Wiese mitten in Bad Godesberg, die Rigal’sche Kapelle als erste Kirche für Evangelische in  Godesberg und andere Bauwerke in diesem liebenswerten Städtchen. Um den
Kartharinenhof herum wurde aufgeforstet, so, dass heute ein respektabler Baumbestand das Anwesen ziert. Von 1920 bis 1941 war der Katharinenhof ein Ausflugslokal und als „Pfannkuchen-Haus“ ein beliebtes Ziel für
Spaziergänger. 1941 verpachtete die Stadt Bad Godesberg den Hof an Familie Schmitz, die nach dem 2. Weltkrieg als Inhaber vom „Seidenhaus Schmitz“ europaweit bekannt wurde. Witwe Schmitz starb hochbetagt 2010.

Der Katharinenhof heute: ein innovativer Veranstaltungsort

Die Stadt Bonn veräußerte den Katharinenhof im Sommer 2011 an Familie Beikircher, die den Katharinenhof wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Anne und Konrad Beikircher gründeten 2013 den
Verein TheRhineArt e.V., der sich um Ausstellungen und Konzerte bemüht und mit TheRhinePrize einen Preis für Skulpturen in Höhe von 2ooo.- € auslobt (geplant: alle zwei Jahre).